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Trauer und Lebensfreude

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Trauer und Lebensfreude : Ein Widerspruch ?

Für mich ist die Entwicklung ihrer Lebensfreude das Endziel der erfolgreichen Begleitung einer Person. Wie kann dies erreicht werden, wenn die trauernde Person ganz andere Gefühle hat und die Welt ihr gerade mehr als düster erscheint?

Aus diesem Grund ist es mir wichtig zu Beginn des Begleitprozesses, sein persönliches Ziel mit dem Kunden festzulegen und dadurch Hoffnung in ihm zu wecken, dieses Ziel eines Tages zu erreichen. Dabei bleibt es dem Kunden überlassen, seinen Weg auf seine Art und Weise und in seinen Rhythmus zu gehen.

Ich bin systemische Familien- und Trauerbegleiterin und beschäftige mich also gleichzeitig mit zwei Bereichen: dem Leben und dem Tod ! Wie ist dies ohne schmerzhaften Spagat vereinbar ? Wie können die Herangehensweisen für die Begleitung und die Unterstützung kombiniert werden ?

Die Trauer beispielsweise vergegenwärtigt uns, dass das Leben jederzeit enden kann. Dies kann die Motivation, sein Leben zu leben, zur Folge haben. Egal, was die anderen von uns erwarten ! Niemand kann die Trauer eines anderen ausleben und niemand kann die Verantwortung einer anderen Person tragen; ebenso wenig kann jemand glücklich für einen anderen Menschen sein ! Jeder hat das Recht und sogar die Pflicht, glücklich zu sein ! Denn, wenn wir glücklich sind, profitiert unser Umfeld ebenfalls davon. Mütter und Väter haben die Aufgabe und Pflicht, auf sich selbst zu achten, um für ihre Kinder da zu sein. Diese benötigen besonders in Situationen der Verzweiflung Unterstützung.

Wenn die Trauer nicht ausgelebt und bewältigt wird und schwierige Erfahrungen nicht verdaut werden, dann ist die Möglichkeit, sich in neuen Situationen wohlzufühlen, nicht gegeben. Das Ziel besteht darin, die Energie aufzubringen, um Trost in Situationen der Trauer, des Kummers und der Verzweiflung zu spenden, damit die Person :

  • ihren Lebensweg fortführen kann,
  • Lebensmut schöpft und so einen Neuanfang wagen kann
  • und neu erwachende und wachsende Lebensenergie verspürt.

Die Bewältigung von Trauer und das Überstehen schwieriger Familiensituationen bewegen den Betroffenen dazu, sein Leben anzunehmen und Mut und Hoffnung zu schöpfen.

Für mich bedeutet,"sein Leben anzunehmen", Folgendes :

seine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen,
eins mit sich selbst sein,
sich entwickeln,

Bindungen mit anderen eingehen,
sich Zeit für sich selbst und zur Erholung nehmen,
sich an den kleinen Geschenken des Alltags erfreuen,

im Hier und Jetzt leben,
Traüme verwirklichen,...