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Trauer und Lebensfreude

Kontaktieren Sie mich - Gespräche sind vertraulich

Séminaires ETEKI asbl

Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie ihm dabei helfen, sich seiner inneren Werte bewusst zu werden

"Mein Selbstvertrauen ist ein Vertrauen, das mir Frieden und Ruhe beschert"

Olivia Ruiz

Oft urteilt man über andere, in dem man Vorwürfe, Beleidigungen, Herabwürdigungen, Etikettierungen, Vergleiche und Diagnosen ausspricht. Wenn man sich derart äußert, beurteilt man Verhaltensweisen mit den Kategorien "gut", "schlecht", "normal", "anormal", "verantwortlich", "unverantwortlich", … und fokussiert seine Gedanken und Worte auf die Verfehlungen der anderen.

Für jemanden, der seine eigenen Bedürfnisse nicht kennt, ist es umso schwierig bzw. unmöglich dieses Wissen an seine Kinder zu vermitteln. Somit wird die emotionale Erziehung bereits infolge der Nichterfüllung einer primären Notwendigkeit verhindert.

Und sogar in der Theorie ist der Begriff Bedürfnis nicht allseits bekannt. Es besteht ein Unterschied zwischen Bedürfnissen und Werten, dieser ist jedoch nicht immer offensichtlich, da sich Bedürfnisse und Werte oft überschneiden, beispielsweise das Bedürfnis nach Respekt und die Wertung des Respekts.

Bei einer Erziehung, die sich auf das Kind, seine Bedürfnisse und seine Entwicklung fokussiert, ist es unerlässlich, ebenfalls die Vielfältigkeit seiner Gefühlswelt zu kennen. Wie kommt Empathie zustande und wie kann sie ausgedrückt werden ? In diesem Kontext ist es ebenfalls sehr wichtig, dass der kulturelle Hintergrund der Familie des Gesprächspartners sowie der ihrer Umgebung ins Bewusstsein gehoben wird, um seine emotionale Sprache identifizieren zu können.

Wenn ein Elternteil die Gefühle und Bedürfnisse seines Kindes ernst nimmt, wächst seine Selbstachtung und somit auch sein Selbstvertrauen. Wenn das Kind nicht ernst genommen wird, verliert es seine Selbstachtung und wird unsicher. Dieser Mangel an Selbstsicherheit kann sich im Laufe seines Lebens verschlimmern.

Die Selbstachtung des Kindes wächst auch dadurch, dass seine Meinungen respektiert werden – obwohl sie von denen seiner Eltern abweichen –, indem ihm dabei geholfen wird, seine Entscheidungen und Meinungen entsprechend seinen Werten zu unterstützen und die Folgen zu tragen. Dazu muss das Kind sich auf seine inneren Ressourcen berufen können, beispielsweise auf seine Identität, sein Selbstvertrauen, sein Zugehörigkeitsgefühl, seine Kenntnisse und Kompetenzen (Zeichnen, praktische Fähigkeiten, sportliche Intelligenz), seine Grenzen usw...

Aus diesem Grund sind

  • der Überlebensdrang und das Bedürfnis nach Sicherheit,
  • die Sicht der Eltern auf die verschiedenen Persönlichkeitsebenen und Rollen ihrer Kinder,
  • der Dialog mit ihnen,
  • die Gefühle, welchen sie für die Kinder haben,

Faktoren, die den Wert, den das Kind sich selbst zuschreibt, beeinflussen.

Nach Germain Duclos stellt: "die Selbstachtung eine bewusste Kraftreserve dar, die dazu dient, Herausforderungen zu bewältigen und stressigen Situationen im Leben zu widerstehen; in diesem Sinne ist sie als Personalausweis fürs Leben zu verstehen."